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Ausgabe September 2021 SE.pdf
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Sein Wohlwollen gleicht der Regenwolke im Frühjahr

Wenn wir die Wolken am Himmel betrachten, nehmen wir wahr, wie sich das Bild am Himmel im Minutentakt verändern kann. Die Wolken erscheinen in einer gewissen Leichtigkeit vor unseren Augen. Wolken können aber auch ein drohendes Unwetter ankündigen.

Wolken haben schon in der Bibel eine grosse Bedeutung. Im Buch der Sprichwörter lesen wir: "Sein Wohlwollen gleicht der Regenwolke im Frühjahr.“ (Spr 16,15). Wolken werden oft als Bilder für die Vergänglichkeit herangezogen. So schreibt Ijob: „Die Wolke schwindet, vergeht, so steigt nie mehr auf, wer zur Unterwelt fuhr.“ (Ijob 7,9). Im Buch Kohelet steht: Wer ständig nach dem Wind schaut, kommt nicht zum Säen, wer ständig die Wolken beobachtet, kommt nicht zum Ernten.“ (Koh 11,4).

Im Neuen Testament wird die Verklärung Jesu folgendermassen beschrieben: "…es erschien eine Wolke und überschattete sie. Sie gerieten in die Wolke hinein und bekamen Angst. Da kam eine Stimme aus der Wolke: Dies ist mein auserwählter Sohn, auf ihn sollt ihr hören. (Lk 9,34.35). In der Apostelgeschichte lesen wir über die Himmelfahrt Jesu: "Jesus wurde vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken. (Apg 1,9).  

Schauen wir doch hie und da hinauf zum Himmel und betrachten die immer wieder neu entstehenden Wolkenbilder… sie sind vielleicht auch für Dich mit einer Botschaft verbunden.

 

Pater Erich Schädler