Sakramente - Zeichen der Nähe Gottes in allen Lebenssituationen

Die Sakramente haben ihre Wurzeln im Handeln Jesu Christi. Es sind Zeichen, die sein Handeln für uns gegenwärtig werden lassen. Wir brauchen sie vor allem dort, wo unser Leben in Frage gestellt ist: Entscheidungssituationen, Schuld, Lebensfragen, Partnerschaft, Krankheit. Durch sie feiern wir und leben wir unseren Glauben, dass Gott sich durch seinen Sohn Jesus Christus um uns kümmert und unser Heil wirkt.

TAUFE
Ich gehöre zu Jesus Christus. Durch die Taufe werden wir zu Christen und gehören zur Kirche Jesu Christi.

EUCHARISTIE
Christus teilt sein Leben mit uns. In den Zeichen von Brot und Wein wird Christus in seiner Gemeinde gegenwärtig. Er stärkt unseren Glaunben und verwandelt seine Gemeinde zum lebendigen Leib Christi heute und jetzt.

 

FIRMUNG 
Geist und Welt - Sendung und Verantwortung. Im Zeichen der Firmung erleben wir Pfingsten. Auch wir sind gesandt, die Frohe Botschaft zu leben und weiter zu geben. Dafür braucht es eine bewusste Entscheidung. Gottes Geist wird uns geschenkt.

 



VERSÖHNUNG
Christus spricht frei von Schuld. Gewährte Verzeihung bedeutet einen Neuanfang, angenommene Verzeihung heilt seelischen Schaden. Wo Menschen dazu nicht mehr fähig sind, ist es Gott noch lange!

EHE
Durch unsere Liebe die Lieber Gottes erfahrbar machen. Ist es ein Zufall, dass zwei Menschen in Liebe zueinander finden? Das Ehesakrament sagt uns: Gott gefällt es so. Jede Begegnung hat einen tieferen Sinn, erst recht in der Liebe. Der Verschiedenheit vermag nur die Liebe Einheit zu verleihen. "Was Gott verbunden hat, soll der Mensch nicht trennen" (Mk 10,9)

KRANKENSALBUNG
Mein Kranksein und Altwerden im Arm Gottes. Der Glaube nimmt uns nicht das Kranksein und Altwerden weg, aber er spricht unseren menschlichen Grenzen einen Sinn zu. Aus diesem Sinn heraus kann ich neue Kraft schöpfen und meinen Weg gehen.

PRIESTERWEIHE
"Simon, liebst du mich mehr...?" (Joh 21,15-18). Gott ruft, Gott erwählt, Gott ergreift, beruft zum Dienen: Leiten ohne zu herrschen - Gott zeigen ohne zu drohen - helfen ohne abhängig zu machen. Er ruft - beim Namen.