30 Jahre Suppentag in Niederbüren


Weniger für uns. Genug für alle.

 

Am 1. März 2015 fand der ökumenische Suppenzmittag statt. Es stand das brasilianische Projekt: „Mehr Nahrung und Gerechtigkeit für alle“ im Zentrum. Damit die Bevölkerung auf diesen Anlass aufmerksam wurde, hatte Brigitte Senn eine Arbeitsgruppe gegründet. Im Dorf wurden 4 verschiedene Posten eingerichtet, welche ein Thema des diesjährigen Fastenopferprojektes genauer erläuterten. Danach war das Lösen der dazugehörigen Quizfragen keine Hexerei mehr. Die fünfte und letzte Frage wurde während dem ökumenischen Gottesdienst gestellt.

Für die vielen Helferinnen und Helfer des Kirchenchores Niederbüren und der ökumenischen Vorbereitungsgruppe war es eine grosse Freude, die hungrigen Besucher im gefüllten Gemeindesaal bedienen zu dürfen. Im Zentrum stand die vorzügliche Suppe von Anny Stillhart. Sie hatte bereits in den frühen Morgenstunden mit dem Kochen begonnen. Das von der Bäckerei Schäfli gespendete Brot und die hausgemachten Flädli von Judith Lehmann rundeten den Zmittag ab. Das fantastische Dessertbuffet verführte jeden zum Naschen. Viele fleissige Hobby-BäckerInnen waren da am Werk gewesen. Eine unbezahlbare Arbeit hatte Herr Latzer auf sich genommen. Er spendete gleich 6 Kuchen, Torten und Rouladen. An dieser Stelle allen, welche in irgendeiner Art zum Gelingen des Suppenzmittags beigetagen haben, ein herzliches „Vergelt’s Gott“!

Nachdem der grösste Hunger gestillt war, luden Pfarrer Erich Wagner und Brigitte Senn zur Auflösung des Quiz und zur Preisverleihung ein. 2 Schüler hatten die eingegangenen Zettel ausgewertet und spielten anschliessend die Glücksfee. Verschiedene Geschäfte aus Niederbüren hatten 7 Preise gespendet, welche nun an die glücklichen Gewinner verteilt wurden.

Der Suppentag 2015 war in Niederbüren gelebte Solidarität.