Verabschiedung von P. Adrian Willi

Am Sonntag, 27. April 2014 wurde P. Adrian Willi, nach 14 jähriger Tätigkeit in der Pfarrei Niederbüren, verabschiedet. Der Kirchenchor Niederbüren überraschte ihn mit der volkstümlichen Messe "Juchzet und singet" von Peter Roth. Der Komponist liess es sich nicht nehmen, das Hackbrett selber zu spielen.  Nach dem Gottesdienst, galt es für P. Adrian, mit Hilfe der ganzen Ministrantenschar, einen Stein aus der Kirche zu rollen, symbolisch für die vielen Steine, die er während seiner Wirkungszeit ins Rollen gebracht hatte. Die eigentliche Verabschiedung fand dann beim Apéro im, vom Pfarreirat schön geschmückten, Gemeindesaal statt. Die einzelnen Rückblicke und Verdankungen standen unter dem Motto "Adrian, weisch no"? Ein ad hoc-Chörli kreierte ein eigenes Lied zu diesem Thema und trug dieses dann auch gekonnt  vor. Einige Episoden aus den vergangenen 14 Jahren wurden humorvoll geschildert. Unter anderem musste P. Adrian seine viel gelobten "Hausfrauenqualitäten"  mit dem Bügeln eines Hemdes unter Beweis stellen, und dies mit einem Kohlebügereisen. Diese Prüfung meisterte er mit Bravour.  Ebenfalls eine gute Figur machte er beim Versteigern von vier Porzellantassen, erzielte er doch mit seinen treffenden, witzigen Sprüchen einen Gesamtbetrag von über Fr. 300.- die, wie ebenfalls das Kirchenopfer, an diesem speziellen Tag für ein Projekt in der Dominikanischen Republik, überwiesen werden.

Mit dem Weggang von P. Adrian verlässt ein sehr geschätzter Priester den Seelsorgeverband. Die ganze Pfarrgemeinde dankt ihm herzlich für sein grosses Engagement und freut sich, wenn er hin und wieder in Niederbüren zugegen sein wird.

 

Sanctus aus der Messe "Juchzet und singet" vorgetragen vom Kirchenchor Niederbüren an der Verabschiedung

Sanctus.mp3
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