Niederbüren

 

 

 

 

 

 

 

Die erste urkundliche Erwähnung Niederbürens geht auf das Jahr 737 zurück. Bis zur Gründung einer eigenen Pfarrei im Jahre 1274 waren die Niederbürener nach Oberbüren kirchgenossig. Stolz die Landschaft überschauend schmückt die prächtige Rokokokirche aus dem Jahre 1761/63 den Kirchenhügel, der als «Kraftort» eingestuft wird. Unsere Kirche hatte drei Vorgängerinnen. Sie verdankt ihre Schönheit und ihren Reichtum der Bevorzugung der St. Galler Äbte, die auf dem Weg von Rorschach oder St. Gallen nach Wil oft in Niederbüren abgestiegen sind. Kunsthistorisch wichtig ist unsere Kirche vor allem wegen dem prächtigen Stuckmarmoraltar und den Stuckaturen allgemein. Auch ein Blick in den Tresor oder ins Archiv zeigt Kostbarkeiten, die für eine Landpfarrei überdurchschnittlich sind. Als neustes Kleinod prunkt seit 2003 die neue Späth-Orgel von der Empore herab.

 

Doch unsere Kirche ist kein Museum! Sie ist der Mittelpunkt eines vielfältigen Gemeindelebens, das Traditionelles mit neuen, modernen Formen verbindet. Die Pfarrei zählt etwa 980 Katholiken. Zuerst mit Oberbüren und seit 2001 mit Niederwil zusammen ist Niederbüren ein Teil eines Seelsorgeverbandes. Unsere Pfarrei gibt dem Dorf nicht nur religiöse, sondern auch kulturelle Impulse.