Ökumenischer Gottesdienst in Niederbüren:      „Ich ernte, was ich säe.“

„Gemeinsam für eine Landwirtschaft, die unsere Zukunft sichert.“

 

Am 8. März 2020 fand in der St. Michaelskirche in Niederbüren ein ganz besonderer Gottesdienst statt. In diesem Jahr stellte die ökumenische Kampagne Guatemala ins Zentrum. Der Fokus lag vor allem auf dem Saatgut. Oft ist es den Bauern nicht gestattet, ihr eigenes, an ihre Landwirtschaft angepasstes Saatgut zu pflanzen. Sie werden verpflichtet, industrielles Saatgut zu benutzen, welches von Firmen vorgegeben wird. Damit die Bevölkerung auf den Anlass aufmerksam wurde, hatte Brigitte Senn mit ihrer Arbeitsgruppe schon im Vorfeld grossartige Arbeit geleistet. Die Schüler/innen der Primarschule Niederbüren stellten mit riesigem Eifer Samenbomben her und verkauften sie anschliessend. Bestimmt wird man in Niederbüren im Sommer eine herrliche Blumenpracht bewundern können. Damit konnten rund 1500.- CHF für das Projekt eingenommen werden.

Pfarrer Erich Wagner und Pater Gregory Polishetti zelebrierten den Gottesdienst. Im Zentrum stand der Mais. Mit vielen Fragen bezog Pfarrer Erich Wagner die Anwesenden mit ein. Einige Schüler/innen von Brigitte Senn boten ein tolles Schauspiel und erzählten die Geschichte vom kleinen Miguelito aus Guatemala, welcher seinen eigenen Mais züchten wollte. Die Jugendmusik Niederbüren unter der Leitung von Reto Städler umrahmten den Gottesdienst wunderschön.

Zum Schluss lud Brigitte Senn zur Auflösung des Wettbewerbes und zur Preisverleihung ein. Die Gewinner durften tolle Preise von verschiedenen Geschäften aus Niederbüren entgegen nehmen: einen Lebensmittelkorb vom Volg, 2 Gutscheine vom Freizeitpark, 3 Flaschen köstliche Schnäpse von Bruno Eschmann, ein Haarpflegeprodukt von Coiffeur Ritschel, ein gefülltes Kässeli der Raiffeisenbank, einen Honig der Familie Röllin und einen Gutschein der Massagepraxis von Heidi Eckenfels.

Die Kirchgänger wurden nochmals beschenkt. Jeder durfte ein Säcklein mit Popcorn in Empfang nehmen. Brigitte Senn und Andrea Scheiwiller hatten sie zusammen mit den Schülern produziert, Petra Rüttimann und Bernadette Ackermann halfen beim Verpacken mit.  Zudem bekamen alle eine Anleitung, wie Glasperlenmais anzubauen ist. Die Samen durften ebenfalls mit nach Hause genommen werden. Nun beschäftigt die Niederbürer ein weiterer Wettbewerb: Wer züchtet den schönsten Glasperlenmais?

                                                                                Moni Helbling