Fehlt das Land - fehlt das Brot

 

 

„Neuland“, Palmöl, Kongo!

 

Diese drei Begriffe prägten den Suppenzmittag in Niederwil.

 

Mit Hochbeeten und Schalen wurde „Neuland“ geschaffen. Ein symbolischer Ersatz für Land, welches gerodet oder zur Bepflanzung von Plantagen Menschen weggenommen wird.

 

Ein Beispiel dafür ist Palmöl, das bei uns inzwischen in sehr vielen Produkten zu finden ist. Dazu wurde ein Quiz durchgeführt, bei dem drei Produkte ohne Palmöl gefunden werden mussten. Das war gar nicht so einfach und führte zu angeregten Diskussionen.

 

Weiter wurden die Projekte von HEKS und Fastenopfer im Kongo vorgestellt, welche vor allem die Produktion von Mais, Maniok und weiteren einheimischen Produkten fördern. Mit dem Ziel die Ernährungssicherheit zu gewährleisten, werden mit dem Erlös aus dem Suppenzmittag Bauern in der Produktion, Lagerung und Vermarktung ihrer Produkte unterstützt. Zudem wird Bauernfamilien zu Landtiteln verholfen, um sie vor einer Enteignung zu schützen.

 

Gutes Land ist überlebenswichtig. Das verpflichtet uns zum Land Sorge zu tragen, hier bei uns und anderswo. Dieses Thema wurde unter Mitgestaltung des Kirchenchors Niederwil im ökumenischen Gottesdienst aufgenommen.

 

Anschliessend ging es zum gemeinsamen Suppe essen in den Schulhaussaal. Bedient wurden die Gäste von der ökumenischen Arbeitsgruppe mit Unterstützung von KonfirmandenInnen. Auch der Claro-Laden Gossau war vor Ort und bereicherte den Anlass mit seinen fair hergestellten Produkten.

 

Renate Geser